Suchergebnisse
126 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Rente mit 63: Wichtige Fakten und Voraussetzungen für einen früheren Ruhestand
Viele Arbeitnehmer hegen den Wunsch, vorzeitig in den wohlverdienten früheren Ruhestand zu treten, und die Altersrente für besonders langjährig Versicherte, besser bekannt als Rente mit 63, scheint eine verlockende Option zu sein. Doch ist es jedem möglich, ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente zu gehen? Die klare Antwort lautet: Nein. Die ursprüngliche Rente mit 63 galt ausschließlich für Personen, die vor 1953 geboren wurden und bereits Rentner sind. Dirk Manthey vom Deutschen Bund der Rentenversicherung klärt auf: "Das nötige Lebensalter für die vorgezogene Altersrente wird für bis 1964 geborene Versicherte gestaffelt auf 65 Jahre angehoben." Somit variiert die Altersgrenze je nach Geburtsjahrgang, beispielsweise auf 64 Jahre und zwei Monate für den Jahrgang 1959. Für einen abschlagsfreien vorzeitigen Ruhestand sind zwei Voraussetzungen entscheidend. Erstens müssen Sie das entsprechende Lebensalter erreicht haben, und zweitens müssen Sie mindestens 45 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung nachweisen können. Dies ist insbesondere relevant, da auch das reguläre Renteneintrittsalter schrittweise angehoben wird, wobei die Regelaltersgrenze für die Jahrgänge 1964 und später bei 67 Jahren liegt. Dennoch gibt es die Möglichkeit, bereits mit 63 Jahren in Rente zu gehen, auch wenn Abschläge in Kauf genommen werden müssen. Die Altersrente für langjährig Versicherte erfordert mindestens 35 anrechenbare Zeiten in der Rentenversicherung und geht mit dauerhaften Abzügen von bis zu 14,4 Prozent einher. Diese Abschläge bleiben bestehen, selbst wenn die Regelaltersgrenze überschritten wird. Die Entscheidung für einen vorzeitigen Ruhestand erfordert daher eine sorgfältige Abwägung der individuellen Lebenssituation und finanziellen Aspekte.
- Clevere Strategien für sicheren Schutz und finanzielle Effizienz
In der heutigen Zeit sind effektive Budgetmanagement-Strategien entscheidend, um finanziell gut aufgestellt zu sein. Eine der Möglichkeiten, um ohne Risiko Geld zu sparen, ist die Optimierung Ihrer Versicherungskosten. Hier sind einige clevere Strategien für finanzielle Effizienz, um Ihre Absicherungen zu maximieren und gleichzeitig das Budget zu schonen: Policen prüfen und optimieren: Als erstes sollten Sie Ihre bestehenden Versicherungspolicen einer genauen Prüfung unterziehen. Überprüfen Sie, ob es Policen gibt, die nicht mehr relevant sind oder sich möglicherweise überschneiden. Gemäß Experten der Verbraucherzentrale könnten einige Versicherungen, insbesondere solche, die geringfügige Schäden abdecken, entbehrlich sein. Brillen- oder Reisegepäckversicherungen sind Beispiele dafür. Durch die Kündigung überflüssiger Policen können Sie sofort Einsparungen erzielen. Jährliche Zahlungen für langfristige Ersparnisse: Eine einfache Methode zur Kostensenkung besteht darin, den Zahlungsturnus zu ändern. Viele Versicherungsunternehmen gewähren attraktive Rabatte, wenn Sie sich für eine jährliche Zahlung entscheiden. Dies kann langfristig zu erheblichen Einsparungen führen. Insbesondere bei Kfz-Versicherungen kann es finanziell vorteilhaft sein, die Beiträge jährlich statt monatlich zu begleichen. Selbstbehalt erhöhen für Beitragssenkung: Eine weitere Möglichkeit, Ihre monatlichen Beiträge zu reduzieren, besteht darin, den Selbstbehalt zu erhöhen. Durch die Bereitschaft, im Schadensfall einen höheren Betrag selbst zu tragen, können erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Dies ist besonders relevant für Kaskoversicherungen oder die Privathaftpflicht. Julia Alice Böhne vom Bund der Versicherten betont zudem, dass ein höherer Selbstbehalt auch vor der Gefahr schützt, dass der Versicherer den Vertrag in einem Bagatellfall kündigt.
- Wichtige Versicherungen für junge Menschen: Ein Überblick
Versicherungen sind für viele junge Menschen oft ein unangenehmes Thema. Der Gedanke, sich später darum zu kümmern, ist verbreitet. Dennoch gibt es bestimmte Policen, die unverzichtbar sind, besonders für junge Erwachsene. Hier ein Überblick über die Versicherungen, die wichtig sind, und solche, die man sich sparen kann. 1. Krankenversicherung: Pflichtversicherung für alle Die Krankenversicherung ist in Deutschland verpflichtend. Studierende können bis zum 25. Lebensjahr über ihre Eltern in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei versichert sein. Wer mehr als 505 Euro bzw. 538 Euro (bei einem Minijob) monatlich verdient, muss sich selbst versichern. Auszubildende sind in der Regel in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. 2. Auslandskrankenversicherung: Wichtig für Reisende Eine Auslandskrankenversicherung ist entscheidend für Menschen, die reisen oder längere Zeit im Ausland verbringen. Sie deckt unter anderem die Kosten für einen Rücktransport aus dem Ausland ab, was von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen wird. 3. Private Haftpflichtversicherung: Unverzichtbarer Schutz Die private Haftpflichtversicherung ist unverzichtbar, da sie Schäden abdeckt, die man anderen direkt oder indirekt zufügt. Umfassender Schutz mit ausreichend hoher Versicherungssumme ist wichtig, und eine Forderungsausfalldeckung greift, wenn der Verursacher nicht haftpflichtversichert ist. 4. Berufsunfähigkeitsversicherung: Komplex, aber wichtig Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für junge Menschen eine komplexe, aber äußerst wichtige Police. Sie bietet Schutz, wenn man seinen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Ein früher Abschluss ist ratsam, um von günstigeren Beiträgen zu profitieren. Gesundheitsfragen und der Beruf beeinflussen die Beitragshöhe. Es ist ratsam, sich frühzeitig um diese Versicherungen zu kümmern, um finanzielle Sicherheit für die Zukunft zu gewährleisten.
- Vorsorgen für das Alter: Welche Möglichkeiten gibt es?
Die gesetzliche Rente allein genügt vielen Menschen nicht im Alter. Daher ist es wichtig, zusätzlich vorzusorgen. Hier sind einige grundsätzliche Möglichkeiten für die Vorsorgen für das Alter : 1. Private Rentenversicherung Die private Rentenversicherung war lange Zeit der Klassiker für die private Altersvorsorge. Allerdings warnen Experten vor hohen Kosten, intransparenten Anlagemodellen und niedrigen Verzinsungen. In der Auszahlphase wird oft mit einer hohen Lebenserwartung kalkuliert, was dazu führen kann, dass Rentner über 100 Jahre alt werden müssen, um ihr Geld vollständig zu erhalten. Diese Art der Vorsorge kann daher unattraktiv sein. 2. Betriebliche Altersvorsorge (bAV) Die betriebliche Altersvorsorge eignet sich besser als Alternative. Arbeitgeber müssen grundsätzlich ihren Mitarbeitern eine bAV anbieten und einen Teil der Einzahlungen übernehmen. Je mehr der Arbeitgeber beiträgt, desto lohnender ist der Vertrag für die Arbeitnehmer. Es ist jedoch ratsam, genau zu prüfen, wenn eigene Beiträge geleistet werden, da dies den Anspruch auf die gesetzliche Rente reduzieren kann. 3. Riester-Rente Obwohl die Riester-Rente einen schlechten Ruf hat, betonen Experten, dass sie in bestimmten Situationen vorteilhaft sein kann. Die staatlichen Zulagen, die Riester-Sparer erhalten, können zu hohen Renditen führen. Es ist wichtig, mindestens vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens abzüglich der Zulagen einzuzahlen, um die volle staatliche Förderung zu erhalten. Die Riester-Rente soll in naher Zukunft reformiert werden, was möglicherweise zu verbesserten Angeboten führen könnte. 4. Wertpapiere (Aktien, ETFs, Mischfonds) Experten empfehlen, die Altersvorsorge selbst in die Hand zu nehmen und in Wertpapiere wie Aktien, ETFs (börsengehandelte Fonds) und Mischfonds zu investieren. Ein effizientes Portfolio, das auch Aktien-ETFs auf einen Weltindex einschließt, kann eine gute Option sein. Dies ermöglicht eine breite Streuung der Geldanlage und bietet die Möglichkeit, von langfristigen Renditen zu profitieren. Die Anlage in kostengünstige Mischfonds oder über einen Robo-Advisor ist eine weitere Option für diejenigen, die sich nicht selbst um die Geldanlage kümmern möchten. Die Altersvorsorge mit Wertpapieren, insbesondere Aktien, ist besonders attraktiv aufgrund des langen Anlagehorizonts, der es ermöglicht, kurzfristige Marktschwankungen auszusitzen. Sparer über 50 können sich ebenfalls an die Börse wagen, wobei das Gewicht von Aktien im Anlagemix möglicherweise etwas niedriger sein sollte. Es ist wichtig zu beachten, dass die Börse einen langen Anlagehorizont erfordert, um das Anlagerisiko zu verringern.
- ETF Altersvorsorge: Lohnt sich das?
ETF: Einfach erklärt Bei einem Exchange Traded Fund, kurz ETF, handelt es sich um einen passiv verwalteten Fond, der einen bestimmten Aktienindex, wie zum Beispiel den DAX, nachbildet. Passiv verwaltet bedeutet in dem Fall, dass es keinen Fondmanager gibt, der die Aktien auswählt und bei möglichen Verlusten eingreift. Stattdessen verhält sich der ETF so wie der Index, den er nachbildet. Daher ist auch der ETF von denselben Kursschwankungen betroffen. Als ETF-Anleger*in investiert man daher nicht nur in ein einziges Wertpapier, sondern in eine ganze Reihe von Wertpapieren. Am einfachsten lässt sich das am Beispiel des MSCI World Index erklären. Dieser Index bietet eine besonders breite Streuung, da hier über 1500 Unternehmen enthalten sind. Dennoch: Die durchschnittliche Rendite eines ETFs liegt seit 1975 bei 9 %. Bevor man in einen ETF investiert, sollte man sich aber immer bewusst sein, dass es auch hier, je nach Marktlage, zu Verlusten kommen kann. In einer wirtschaftlich schwierigen Phase lohnt es sich daher nicht, seinen ETF zu verkaufen, weil man mit Verlusten rechnen muss. Daher sollte man sicher sein, dass man wirtschaftlich schwache Phasen oder sogar Krisen aussitzen kann, weil diese sich auch über mehrere Jahre erstrecken können. Das Risiko bei ETFs ist aber insgesamt als gering einzuschätzen, weil es kein aktiv gemanagter Fond ist. Ein weiterer Vorteil: ETFs sind kostengünstig und die laufenden Kosten sind gering. Du kannst in einen ETF als Einmalanlage investieren oder einen Sparplan aufstellen. Doch was macht in Bezug auf die private Altersvorsorge Sinn? Sollte ich in ETFs investieren oder ist das zu riskant? Altersvorsorge und ETFs Die Sorge vor Altersarmut ist groß und leider berechtigt. Die durchschnittliche Rente der Deutschen liegt nach mindestens 45 Versicherungsjahren bei 1.543 Euro im Monat. Besonders Frauen droht die im Alter ein Leben am Existenzminimum. Laut einer aktuellen YouGov-Studie im Auftrag von AXA haben heute 63 % der Frauen mehr Angst vor dem Thema Altersvorsorge als früher. 47 % der Frauen und 37 % der Männer geben an, dass sie das Thema Rentenvorsorge aktuell auf die lange Bank schieben, obwohl sie um die Wichtigkeit wissen. Um sich selbst für die Zukunft abzusichern, sollte man daher früh genug damit beginnen, privat vorzusorgen. Doch viele tun sich schwer damit. Kein Wunder, denn es gibt viele verschiedene Formen der Altersvorsorge. Eine dieser Formen ist ein ETF-Sparplan. Damit bist du flexibel und es fallen nur geringe Kosten an. Wie genau ein ETF-Sparplan funktioniert, was du beachten solltest und womit du als Erstes starten solltest, erfährst du hier. ETF-Sparplan: Womit starte ich? Für die Altersvorsorge macht ein kostengünstiger und flexibler ETF-Sparplan am meisten Sinn. Hier sparst du ähnlich wie bei einem Sparbuch Monat für Monat in deinen ETF ein. Um mit deiner Altersvorsorge zu starten, benötigst du lediglich ein Depot. Das geht bei vielen Anbietern kostenfrei. Zum Beispiel bei der ING oder bei der Consorsbank. Hast du ein Depot gewählt, ist es an der Zeit sich Gedanken über die monatliche Sparrate zu machen. Wie viel sollte ich monatlich für die Rente mit meinem ETF ansparen? Wie viel Geld du monatlich in deinen ETF investierst, hängt in erster Linie davon ab, wie hoch deine Rentenlücke ist und inwieweit du diese Lücke füllen möchtest. Außerdem ist entscheidend, wie viel du überhaupt investieren kannst. Am besten wägst du beide Punkte ab und entscheidest dich davon ausgehend für einen Sparbetrag. Da du diesen aber ohnehin jeden Monat neu anpassen kannst, bleibst du flexibel.
- Umfrage offenbart Zweifel an der Riester-Rente – zu Recht?
Insgesamt 13 Prozent der Deutschen haben eine Riester-Rente abgeschlossen. Die Zufriedenheit in dieser Gruppe mit der Riester-Rente ist hoch. Dafür jedoch gibt es einen großen Zweifel an der Riester -Rente von einen großen Teil der Verbraucher: innen in Deutschland, die keine abgeschlossen haben, am grundsätzlichen Nutzen dieser Form der privaten Altersvorsorge. Fast ein Drittel der Menschen, die keine Riester-Rente abgeschlossen haben, gaben an, dass sie ihnen zu teuer sei (29 Prozent). Das zeigt eine neue bevölkerungsrepräsentative Studie, die CLARK zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt hat. Fehlende Informationen, zu viel Bürokratie und zu wenig Förderung. Aber nicht nur die von vielen Befragten als hoch eingeschätzten Kosten halten die Deutschen davon ab, eine Riester-Rente abzuschließen. Im Rahmen der Studie wurden diejenigen Befragten, die keine Riester-Rente abgeschlossen hatten, nach weiteren Gründen für ihren Entschluss gefragt. Knapp jeder Fünfte sagt, dass ihm: ihr diese Form der Altersvorsorge zu wenig Förderung bietet (18 Prozent). 16 Prozent wiederum geben an, dass ihnen nicht genug Informationen dazu zur Verfügung stehen. 13 Prozent der Menschen in Deutschland erachten die Riester-Rente als zu bürokratisch. Großteil der Inhaber:innen einer Riester-Rente mit Entscheidung zufrieden. Allerdings sind unter denjenigen Befragten, die eine Riester-Rente abgeschlossen haben, die meisten zufrieden mit ihrer Entscheidung. So geben 14 Prozent von ihnen an, sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung für die Riester-Rente zu sein. Annähernd die Hälfte (44 Prozent) sagt außerdem, dass sie eher zufrieden mit ihrer Entscheidung seien. Trotzdem gibt fast ein Viertel (23 Prozent) an, eher unzufrieden zu sein – und 12 Prozent äußern sich sogar sehr unzufrieden über ihre Riester-Rente. Die Riester-Rente ist nur eine Form der privaten Altersvorsorge. Unzufriedenheit mit dem Altersvorsorgevertrag ist immer auch ein Anzeichen, dass die Altersvorsorge offenbar nicht mehr zu den aktuellen Lebensumständen passt. Das ist kein Weltuntergang. Lebensverhältnisse ändern sich und eine gute Altersvorsorge passt sich daran an, nicht umgekehrt. Die Riester-Rente ist nur eine Möglichkeit der Altersvorsorge und nicht jede Form ist für jede:n gleichermaßen geeignet. Wenn man das für sich feststellt, kann man bestehende Verträge einfach ruhen lassen und eine neue Vorsorge besparen. Ganz ohne Beratung sollte man so eine weitreichende Entscheidung aber auch nicht treffen. Oftmals lässt sich mit einer Beratung noch einiges herausholen.






